Test – Prolimit Hydrogene Dry Suit

Testbericht Prolimit Hydrogene Dry Suit

Immer mehr Wassersportler wollen, dank der bei uns meist recht milden Temperaturen im Winter, die Saison ausdehnen und auch zu dieser Jahreszeit  paddeln, windsurfen oder kiten. Gerade für die vom Wind abhängigen Sportarten bieten sich aktuell die Winter ja geradezu an, war doch die letzten Jahre der beste Wind meist von November bis März und nicht im Sommer oder Herbst. Um diesen Wunsch auch in die Realität umsetzen zu können und bei kühlen Temperaturen den Spaß nicht zu verlieren benötigt es die richtige Ausrüstung. Wir haben bereits letztes Jahr eine Trocken – Kombination aus Hose und Jacke von Camaro getestet und wollen nun mit dem Test des Prolimit Anzuges Hydrogene eine weitere Alternative aufzeigen.

Technische Features und Ausstattung:

Der Prolimit Anzug ist ein einteiliger Trockenanzug auch wenn die Optik auf einen Zweiteiler hindeutet. Es handelt sich aber bei der sichtbaren Teilung lediglich um ein Designfeature. Das verwendete Material wird vom Hersteller als 4 -Layer atmungsaktives Mikrofasermaterial bezeichnet. Dabei besteht die Oberfläche aus einem sehr verschleißfesten Material, das vergleichbar ist mit Cordura.
Alle Nähte sind als Flachnaht sehr sauber verarbeitet und logischerweise gedichtet, sowie innen nochmals zusätzlich abgeklebt.
Die Dichtmanschetten an den Beinen und am Hals sind aus Gummimaterial, die an den Armen aus kaschiertem Neopren. Der Trocken Reißverschluss verläuft quer über die Brust von der rechten Achsel bis zur linken Schulter. Ein zusätzlicher Kragen mit Klettverschluss bietet nochmals ein Plus an Windschutz für kalte Tage.

Der Prolimit Hydrogene Dry Suit ist nur als Herren Version erhältlich, nicht als spezifische Damen Version. Allerdings ist der Anzug quasi als unisex-Modell geschnitten und  als Frau problemlos tragbar. Beachtet werden sollte dabei allerdings die Beinlänge da der Anzug relativ kurz ausfällt, also lieber eine Nummer größer wählen für genug Bewegungsfreiheit.

Funktionstest:

Getestet wurde der Anzug beim Stand Up Paddling und beim Windsurfen. Der Hersteller bewirbt den Anzug für den Einsatz in den Wassersportarten Kite- & Windsurfen, Surfen und Multisport.

Anziehen:
Der Hydrogen Dry Suit lässt sich, dank des großen Reißverschlusses sehr leicht anziehen. Anfangs ist der Trocken-Reißverschluss etwas schwergängig, was sich aber sofort nach Behandlung des Reißverschlusses mit dem beiliegenden Pflegemittel legt. Der Anzug sitzt recht locker und fühlt sich ein wenig groß an, dies ist aber auch erforderlich, da ein Trockenanzug in dieser Ausführung praktisch nicht flexibel ist und die Beweglichkeit nur aus der leichten Übergröße des Anzuges kommt. Es können je nach Temperatur problemlos auch mehrere Schichten unter dem Anzug getragen werden. Besonders eignet sich Fleece Bekleidung und Funktionswäsche.

Im Einsatz:
Beim Paddeln bietet der Hydrogen Dry Suit viel Beweglichkeit und ist sehr komfortabel. Was am meisten erstaunt, ist die Atmungsaktivität. Diese war bei der Trockenkombination von Camaro noch verbesserungsfähig, beim aktuellen Prolimit Hydrogen Anzug ist sie vorbildlich. Richtig angezogen unter dem Anzug bleibt man komplett trocken und unverschwitzt.

Auch beim Windsurfen bewährt sich der Anzug super. Er lässt sich problemlos mit einem Trapez und einer Auftriebs- oder Prallschutzweste tragen. Auch beim Windsurfen ist die Bewegungsfreiheit völlig ausreichend.

Der Anzug hat bis dato problemlos dicht gehalten, was wir beim Windsurfen auch aktiv und unfreiwillig mit dem ein oder anderen „Einschlag“ getestet haben. Wichtig ist natürlich, dass die Manschetten sauber auf der Haut aufliegen und die Neopren Schuhe immer über und nie unter der Dichtmanschette am Bein getragen werden.

Da der Anzug praktisch wie ein Gore – Kombi mit Abdichtung arbeitet, ist er auch nur so warm wie man sich darunter anzieht. Wir haben z.B. bei 5° C Wassertemperatur und 4°C Außentemperatur mit 2 Schichten Fleece Funktionswäsche gute Erfahrungen gemacht. Dank der guten Atmungsaktivität gibt es praktisch auch keinen Wärmestau.

Unser Fazit:
Sehr empfehlenswert!

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Holz Surfboardbau „Beplankung 2“

Nach dem Ihr nun viele, viele Leisten verleimt habt solle das Deck und der Botton nun beplankt sein. Je sauber Ihr gearbeitet habt desto weniger Schleifarbeit werdet Ihr später haben. Idealerweise sollte die Oberfläche bereits glatt sein wie auf den Fotos,

Sufboard Deck Beplankung

Sufboard Deck Beplankung

Sufboard Deck Beplankung vor dem Finishen

Sufboard Deck Beplankung vor dem Finishen

Holz Surfboard Deck beplankt

Holz Surfboard Deck beplankt

Ein Tipp noch zu den Leisten. Wenn Ihr ein Board z.B. mit starker Deckwölbung oder Konkave baut müsst Ihr die Leisten in diesem Bereich an den Stoßkanten an schrägen. Das ist wichtig um eine saubere Passung der Leisten aneinander zu erhalten und vor allem um zu vermeiden das beim Finishen mit dem Hobel sowie mit dem Schleifklotz nicht Spalten entstehen. Ab nun ist auch Vorsicht beim Spannen des Boards und beim Handling geboten, alle Dellen und Macken die Ihr jetzt in die Oberfläche macht sind nur schwer wieder zu entfernen und bedeuten viel Arbeit.

 

iSUP Aufpumpen

Hallo liebe SUP Freude,

auch 2014 ist das iSUP weiter das SUP Board das am meisten Verbreitung findet. Damit Ihr auch schnell startklar seid mit eurem neuen iSUP haben wir in unserer SUP Workshop Reihe ein kleines Video zum Thema iSUP Aufbauen gedreht.

 

iSUP Aufbau

iSUP Aufbau

Viel Spaß beim Paddeln und nutzt die letzten Sommertage!

 

Holz Surfboard Bau „Beplankung 1“

Nach längerer Pause geht es nun weiter mit dem Baubericht. Aktuell ist die SUP Saison mit Kursen und Verkauf voll im Gange da bleibt leider wenig Zeit für das Schreiben.

Nach dem nun das Rail Base verleimt ist und ihr auch die beiden Blöcke in der Nose und im Tail an die Rockerline angepasst habt geht es ans beplanken. Möglicherweise zeigt euer Rohling nun etwas Verzug, das ist ganz normal  und nicht weiter schlimm. Beim Beplanken werden wir das Board mit der Heling verspannen so das ihr am Ende ein perfekt Verzug freies Board erhaltet. Voraussetzung ist immer eine sauber ausgerichtete Heling, also lieber zwischen durch mal nachkontrollieren.

Für das beplanken nehmt ihr eure zurechtgeschnittenen Streifen zur Hand und beginnt auf der Oberseite in der Mitte und arbeitet euch symmetrisch nach außen vor. Dabei müsst ihr nicht immer genau je eine Leiste rechts und links anfügen sondern könnt im Wechsel arbeiten. Wir kleben meist 2-3 Leisten auf einer Seite in einem Schritt. Verleimt wird mit Holzleim, gespannt wird mit Zwingen. Wichtig ist dabei das die Leisten nicht nur sauber gegen die Spanten gepresst werden sondern auch in Längsrichtung an die vorherige Leiste. die Zwinge stütz sich immer unten an der Heling Querleiste ab, damit vermeidet ihr Verzug.

Beplankung Spannen im Detail

Beplankung Spannen im Detail

Beplankung Spannen

Beplankung Spannen

Auch die Verleimung am Tail und an der Nose auf den Füllstücken kann mit Holzleim erfolgen. Der Leim benötigt zwar auf dem Hartschaum etwas länger zum Trocknen hält aber ausgezeichnet.

Beplankung im Tail Bereich

Beplankung im Tail Bereich

 

Beplankung teilweise aufgebracht

Beplankung teilweise aufgebracht

Nach je 10-12 Leisten solltet Ihr das Baord wenden, dazu müsst Ihr eure Heling um justieren auf den Deckrocker. dann verleimt Ihr auf der Unterseite die Beplankung in gleicher Art und Weise wie auf dem Deck.

SUP Board Kaufberatung

Koru Surf rät !!!

Koru Surf rät !

Nachdem Stand Up Paddling nun auch in Deutschland endgültig angekommen ist und immer mehr Personen vom SUP Virus infiziert werden glauben wir, ist es an der Zeit für eine ganz neutrale Kaufberatung.

Viele unserer Kunden werden heute geradezu erschlagen von der Vielfalt des Angebotes auf dem Markt. Gab es vor 4-5 Jahren gerade mal eine Hand voll Anbieter die in Deutschland SUP’s zum Verkauf angeboten haben ist die Liste heute schon fast unüberschaubar.

Für die meisten stellt sich jedoch zu aller erst einmal die Frage, welcher Board-Typ passt zu mir. Dabei sollte die langfristige Nutzung im Vordergrund stehen, SUP Boards sind schließlich nicht ganz günstig und haben zudem eine lange Haltbarkeit. Da mittlerweile fast alle Stand Up Paddling Boards, abgesehen von einigen sehr kleinen Wave Boards oder high Performance SUP Raceboards auch vom Anfänger zu beherrschen sind, macht es also durchaus Sinn ein Board zu kaufen auf dem Ihr vielleicht am Anfang noch ein wenig überfordert seid. Unsere Kaufberatung richtet sich also an den Ein- Auf- oder Umsteiger, nicht an die Experten. Die Größenangeben im Text sind auf einen durchschnittlichen SUPer mit ca. 75 Kg bezogen.

Folgende Fragen solltet Ihr Euch stellen:

1. Einsatzbereich: Wo möchtet Ihr später Paddeln?

Welle –> Für alle die bereits Erfahrung mit dem Wellenreiten haben ist ein Hardboard die erste Wahl. Wenn Ihr kein absoluter Experte seid würde ich ein mittelgroßes Board um die 9 Fuß mit ordentlich Breite >=30″ wählen, das gibt euch die Möglichkeit Wellen früh anzustarten, die meisten Manöver zu fahren und auch bei größeren Wellen kein Problem mit dem Handling zu bekommen. Zudem lassen sich SUP Boards dieser Größe auch noch bei kabbeligem Wasser wie es z.B. oft auf Nordsee oder Ostsee gibt gut paddeln.
Für Welleneinsteiger – Hände weg von Hardboards. Auch auf dem SUP benötigt der Einsteiger eine ganze Zeit, um sicher in der Welle zurechtzukommen. Ein Hardboard schließt sich deshalb aus unserer Sicht schon aus Sicherheitsgründen aus, denn ein 11kg SUP Hardboard ist und bleibt ein gefährliches Geschoss, für einen selbst aber auch für andere Surfer im Wasser. Mit einem eher dünnen Inflatable SUP Board mit um die 10 Fuß Länge und ca. 4″ Dicke mit ausreichend Rocker seid Ihr gut beraten. Inflatabels haben erst dann wirklich Nachteile, wenn die Wellen höher als hüfthoch sind oder Ihr radikalere Manöver fahren wollt.

Meer – Downwinder, Streckenpaddeln, Touren –> Für diesen Einsatzzweck bieten sich breitere Raceboards oder Tourenboards an. Die Länge sollte mind. 12 Fuß betragen für küstennahe Touren und kürzere Strecken oder 14 Fuß für die Langstecke und den Einsatz weiter draußen im Meer. Inflatabels sind aus meiner Sicht nur beim küstennahen Paddeln z.B. in den Schären Schwedens zu vertreten, auch wenn mir bis dato noch kein Board auf dem Wasser zu Schaden gekommen ist. Das Risiko eines Luftverlustes bleibt und damit wäre die eigene „Rettungsinsel“ verloren.

Flachwasser – Seen, langsame tiefe Flüsse, ruhiges Meer, küstennah –>Entweder Raceboard oder ein Longboard Shape >=11 Fuß je nachdem, wo Euer Schwerpunkt liegt. Wer es sportlicher mag greift zum SUP Race Baord, wer eher relaxtes Surffeeling sucht nimmt das SUP Longboard. Ob Inflatable oder Hardboard ist dann eine Glaubensfrage oder abhängig vom Thema Transport und Lagerung.

Fluß – Flußwandern, Wildwasser –> Ganz klar die Zeit für das Inflatable, sowohl auf Grund der Fahreigenschaften als auch auf Grund der Unverwüstlichkeit. Dazu kommt, dass bei vielen Flusstouren ja auch der Rücktransport geregelt sein will, z.B. im Zug was mit dem iSUP kein Thema ist. Ideal sind mittelgroße iSUP’s um die 9’5″ mit >=30″ Breite und 6″ Dicke. Durch das zusätzliche Volumen und die Breite bekommt Ihr mehr Sicherheit in der Strömung und bei Manövern.

Mischbetrieb –  Ihr fahrt gerne auf dem örtlichen See, macht mal eine Flußtour und würdet im Urlaub auch gerne mal das Wellenreiten mit dem SUP testen ?!
Ich würde persönlich einen SUP Longboard Shape empfehlen, mit ca. 10’6″ – 11’6″ Länge und schlankerer Outline ( Breite bis ca. 30′). Hardboard oder iSUP ist eine Frage der Vorlieben oder des primären Einsatzbereiches sowie des Transports und der Lagerung.

2. Lagermöglichkeiten

Geräumiger Lagerplatz mit direktem Zugang –> Solltet Ihr einen Lagerplatz zu Verfügung haben der mind. der SUP Boardlänge entspricht und gut zugänglich ist, könnt Ihr Euch für ein Hardboard entscheiden. Vorsicht ! Boards ab ca. 9-10 Fuß Länge lassen sich in der Regel nicht durch ein übliches Treppenhaus bugsieren.

Wohnräume, Keller –> Wer lediglich einen Keller oder den Wohnraum zu Verfügung, hat muss sich in der Regel für ein Inflatable SUP entscheiden. Es sei denn, er stellt sein SUP gerne schmückend ins Wohnzimmer.

3. Transportmöglichkeiten

Wer sich für ein SUP Hardboard entscheidet sollte über einen ausreichend großen PKW verfügen sowie einen Dachträger. Nachmessen macht auf jeden Fall Sinn, man sollte bedenken dass ein Board auf dem Dachträger nach Straßenverkehrsordnung nur einen bestimmten Überhang haben darf ohne kennzeichnungspflichtig zu sein.
i-SUP’s passen dagegen in jeden PKW und lassen sich auch problemlos in öffentlichen Verkehrsmitteln befördern und sogar für den Urlaub im Flugzeug.

Offene Fragen?

Ich hoffe Euch mit diesen Kriterien einen ersten Anhaltspunkt für die erst einmal herstellerunabhängige Wahl eines SUP Boardes gegeben zu haben.
Gibt es noch offene Fragen? Kein Problem, meldet Euch einfach bei uns. Die Kontaktdaten findet Ihr auf unseren Shopseiten.

www.Koru-Surf-Shop.com

 

 

 

iSUP Ventil-Stellung beachten

Falsch geschraubt heißt neu gepumpt !
iSUP Paddler aufgepasst – ist Euch das auch schon mal passiert?

Heut ist es gekommen. Ich hab schon sehnsüchtig drauf gewartet. Mein erstes Inflatble SUP – das ten six von Red Paddle. Sonnenschein, 25 Grad. Perfekt. Genau das richtige Wetter für die erste Tour. iSUP (gut verpackt im Rucksack) ins Auto gelegt und los geht’s zum See. iSUP auf der Wiese ordentlich ausgelegt, die Finnenschützer (Mini-Schwimmflügel) abgezogen, Schlauch und Pumpe zusammengesteckt. Ventil aufgeschraubt, Pumpenschlauch angeschlossen.
Ich beginne zu pumpen. Geht ja ganz einfach. Nach einer kleinen Weile ist es nicht mehr so leicht. Ungewohnte Bewegung für die Arme. Ist bestimmt ein super Arm-Training. Weiter pumpen. Es ist warm. Das Manometer zeigt noch gar nichts. Ob es kaputt ist? Das board bläht sich doch schon auf. Weiter pumpen. Es wird schwerer. Ist das heiß. 25 Grad. Ich pumpe deutlich langsamer. Mal die Technik verändern. Arme lang lassen und dafür die Knie beugen beim Pumpen. Das geht gut. Das Manometer ist wohl doch in Ordnung. Bin gleich bei 15 psi. Mann ist das anstrengend. Frank fragt, ob mir warm ist, weil ich so rot bin. Und ob sie mich ablösen soll. Jetzt wo ich gleich fertig bin. Nö, geht schon. Ist nicht schwer. Ich mach noch 3 Hübe. Und … fertig. Jetzt schnell noch den Schlauch weg und dann ab aufs Wasser, ich brauch Abkühlung.
Pumpen-Schlauch abdrehen. Pfffffffff. Raus die Luft…..
OH NEIN … !

Woran lag’s? Das Ventil war nicht in der richtigen Stellung. Beim Aufpumpen muss das Ventil immer entriegelt sein, sonst hat es keinen Rückschlag. Schaut mal auf die Fotos.

 

iSUP Ventilstellung

iSUP Ventilstellung

Das passiert mir nur einmal …

Anke

Test Naish Hele Paddel

Das Naish Hele Paddel 2014 ist ein Paddel des mittleren Preissegmentes. Der Schaft besteht zu 30% aus Carbon Verstärkungen, der Rest ist Glasfaser verarbeitet  mit Epoxy. Es gibt zwei Versionen – eine 3 teilige und eine Vario Version. Wir haben die Naish Hele Vario Version getestet und würden diese auch empfehlen. Der Hintergrund ist, dass es bei vielen 3 teiligen Paddeln nach gewisser Zeit zu Spiel in der unteren Steckung kommt und diese dann nicht mehr 100% verdreh sicher sind. Beim Naish Hele Vario Paddel löst Naish das Problem Verdrehsicherung durch eine Nut im Vario Teil, in die eine Führung eingreift, zusammen mit dem Klemmmechanismus. Das ist absolut verdreh sicher und stabil. Das Paddel lässt sich in jeder beliebigen Länge arretieren, es gibt keine Rasterung wie dies bei einfacheren Paddeln der Fall ist, bei denen ein Stift in den Auszugsteil einrastet.

Das Paddelblatt des Naish Hele ist ein CNC geschnittener Kern der mit Glasfaser beschichtet ist und in einer Form hergestellt wird. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig.

Was sofort auffällt, ist das sehr geringe Gewicht dieses Paddels von gerade mal 730g, vergleicht man das z.B. mit einem Red Paddle Glass Paddel so sind das ganze 200g weniger Gewicht und das bemerkt auch der nicht Profi schnell an der reduzierten muskulären Anstrengung, wenn er erst mal 1h am Stück unterwegs war. Deshalb ist das Paddel auch für Frauen besonders gut geeignet.

Der Verstell-Mechanismus ist leichtgängig und muss unter Umständen leicht eingestellt werden, dazu reicht ein Schraubendreher um die Einstellschrauben für die Klemmspannung leicht anzuziehen. Richtig eingestellt wird die Klemmung dann nur noch über einen Hebel bedient und lässt sich auch auf dem Wasser leicht festgestellt.. Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass keinerlei Klemmgefahr besteht.

Das Paddel lässt sich sehr ergonomisch Paddeln – dazu trägt ebenso das eher kleiner ausfallende 8,5″er Paddelplatt bei wie der Shaft, der etwas weicher ausfällt als im Vergleich zu einem Alu oder Carbon Paddel. Aus meiner Sicht ist dies aber kein Nachteil und gerade für die Zielgruppe Freizeitpaddler sehr gut dimensioniert. Das Paddelplatt ist recht dünn,  was das Erreichen und Halten einer hohen Paddelfrequenz sowie das saubere Setzen des Paddels erleichtert. Auch beim Einsatz in der Welle hat sich das Naish Hele bewährt, auch wenn dabei etwas mehr Steifigkeit von Vorteil wären.

Bei einem Preis von 179.- € ist das Paddel für alle, die sich selber ein Board zulegen und dabeibleiben sicher eine echte Empfehlung, es muss  nicht immer Carbon sein….
Einziges Manko für Design Liebhaber ist der zwar ergonomisch geformte, aber etwas einfach anmutende Paddelgriff.  Hat etwas von einer gelber Gummiente ….

Wir setzen auch das Naish Hele Vario Paddel bei unseren SUP-Kursen am Rothsee ein. Gerne könnt Ihr dabei dieses Paddel auch selber testen.

Naish SUP Paddel Hele Vario im Test

Naish SUP Paddel Hele Vario im Test

Naish SUP Paddel Hele Vario

Naish SUP Paddel Hele Vario

 

 

SUP Paddel / Franca Waveblade Prototyp

Nachdem unser erster Prototyp für ein SUP Paddel gerade noch rechtzeitig zum Testival in Dänemark fertig geworden ist, haben wir nun ausgiebig Zeit zum Testen.

Das FrancA Waveblade ist ein Paddel in Gemischtbauweise Holz-Kevlar-Glass. Mit 750g gehört es sicher zu den leichten Paddeln, auch wenn es nicht ganz bei seinen Carbon Konkurenten mithalten kann. Dafür ist das Paddel gnadenlos stabil und steif. Die Serienversion rechnen wir zudem mit weiteren 50g Gewichtseinsparung und an der Optik wird natürlich auch noch gefeilt.

Auf den nachfolgenden Bildern seht Ihr den getesteten Prototyp.

Features:

  • 7,5″ Blatt – Sichtseite Bamboo, Kevlarbeschichtung auf der Zugseite
  • Umlaufende Kevlar Verstärkung am Blattrand als Schlagschutz
  • Kiefernholz Schaft mit innliegender Kevlar Roving Verstärkung
  • Swallow Tail Paddelplatt Design
FrancA Waveblade Bamboo

FrancA Waveblade Bamboo

FrancA Waveblade SUP Paddel

FrancA Waveblade SUP Paddel

FrancA Waveblade SUP Paddel Blatt

FrancA Waveblade SUP Paddel Blatt

FrancA Waveblade Griff

FrancA Waveblade Griff

Ziel war es, ein SUP Wave Paddel zu entwickeln das sehr robust ist und ein effektives und hochfrequentes Anstarten der Welle zulässt. Beide Ziele konnten zu unserer vollsten Zufriedenheit umgesetzt werden. Durch das schlanke Blatt mit dem Swallowtail Design mit wenig Auftrieb löst sich das Paddelblatt leicht aus dem Wasser und erlaubt ein schnelles Beschleunigen und eine hohe Paddelfrequenz. In der Welle kann man das SUP Paddel gezielt zur Unterstützung des Turns setzen und sich dank der hohen Steifigkeit gut abstützen. Trotz des dünnen Paddelblattes, das aber kein Profil besitzt, kommt es kaum zum Verschneiden wie sonst oft bei stark profilierten Blättern der Fall ist.

Aus unserer Sicht ein rund um gelungener Entwurf den es nun noch in Serienqualität umzusetzen gilt. Wir peilen für das Paddel auf jeden Fall auch einen sehr attraktiven Preis an. Sicher wird es auch noch eine Flachwasser Version geben, Ihr dürft schon mal gespannt sein.

 

Holz Surfboard Bau „Montage des Rail Base“

Nach dem euer Holz Surfboard Frame nun Ausgerichtet ist und Ihr den Nose und Tail Block in der Outline in Form geschliffen habt gilt es das Surfboard Rail Base zu erstellen.

Dazu verwenden wir Biegesperrholz. Biegesperrholz ist wie gewöhnliches Sperrholz aus Schichten verleimt, dabei ist die Faserrichtung der einzelnen Schichten jedoch gerichtet und quer zur Biegerichtung. D.h. Beim Kauf auf die Faserrichtung achten, diese wird immer mit angegeben. Wir verwenden 3mm Biegesperrholz, das reicht völlig das es lediglich die Basis für die Kork Rails darstellt und keine größeren Belastungen aushalten muss. Das Biegesperrholz muss für die bei einem Surfboard üblichen Biegeradien nicht angefeuchtet oder mit Dampf verarbeitet werden.

Nun benötigt ihr einen Streifen Sperrholz für jede Seite, dieser muss quasi die Abwicklung der Rockerline über die Outline darstellen. Wenn Ihr nur einen geraden Streifen schneidet kann dieser nicht dem Rocker Folgen, also Vorsicht!

Die Sperrholzstreifen werden nun am Frame verleimt, dies sollte weitgehendst spannungsfrei erfolgen damit kein Verzug ins Rail kommt oder die Rail-Kontur später Dellen zeigt. Am besten man verwendet zum Verkleben angedicktes Harz und hält das Rail wie dargestellt mit Holzresten und Zwingen in Form.

Surfboard Nose Block mit Rail Base

Surfboard Nose Block mit Rail Base

Ist die Verklebung fest, muss der Überstand abgeschliffen werden so das dass Rail der Rockerline folgt. Dazu solltet Ihr einen langen Schleifklotz verwenden und diesen immer über große Bereiche führen, so vermeidet Ihr punktuelle Unebenheiten

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FrancA Surfboard Moro 6’4″ – Handmade Wooden Surfboards

Ich habe den Winter wieder mal fürs kreative Schaffen genutzt und deshalb wird ab Mai 2014 ein neuer Surfboard Shape das Portfolio von FrancA Surfboards ergänzen. Natürlich handelt es sich dabei wieder um ein „Handmade Wooden Surfboard“ .

Beim Moro 6’4″ handelt es sich um modifiziertes Retro Fish design. Wir haben dem Board etwas mehr Nose Rocker mitgegeben so dass auch hole Beachbreaks kein Problem sind. Ebenso gibt es viel Tail Rocker und harte Rails im hinteren drittel für enge kraftvolle Turns. Das Board hat einen klassischen Twin Finnen Setup, eine leichte Single Concave im Nosebereich die dann in eine tiefe Double Concave übergeht. Ausgerüstet ist das Board mit klassischen Retro Twin Fins und FCS System.